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Pflegemittelbox aus der Apotheke

Pflegehilfsmittel zum Verbrauch dürfen auch in Apotheken bezogen und über die Pflegekasse abgerechnet werden. Ob das praktischer ist als ein spezialisierter Pflegebox-Anbieter, hängt von der Apotheke und der eigenen Routine ab.

Senior mit Pflegebox und Pflegehilfsmitteln im häuslichen Umfeld
Ratgeberbild: Pflegehilfsmittel zum Verbrauch in der häuslichen Pflege.

Apotheke als Bezugsweg

Der gesetzliche Anspruch nach § 40 SGB XI verlangt keinen bestimmten Anbieter. Sie können die Pflegehilfsmittel grundsätzlich in einer Apotheke kaufen — vorausgesetzt, die Apotheke beteiligt sich an der Direktabrechnung mit der Pflegekasse oder Sie reichen die Rechnung selbst ein.

Vorteile

  • Vor-Ort-Beratung: persönlicher Kontakt zu Apotheker:innen.
  • Verbindung mit anderen Apotheken-Einkäufen — etwa Medikamenten auf Rezept.
  • Manche Apotheken liefern auf Wunsch nach Hause.

Nachteile

  • Nicht jede Apotheke rechnet direkt mit der Pflegekasse ab. Manche verlangen Vorkasse mit anschließender Erstattung — das bedeutet Vorfinanzierung und Papierkram.
  • Das Sortiment ist häufig deutlich kleiner als bei spezialisierten Pflegebox-Anbietern.
  • Monatliche Anpassbarkeit funktioniert in der Apotheke seltener als im Anbieterportal.
  • Wer regelmäßig hingehen muss, statt die Box geliefert zu bekommen, hat dauerhaft mehr Aufwand.

Pflegebox-Anbieter als Alternative

Anbieter wie Sanus+ übernehmen den Antrag bei der Pflegekasse, die Abrechnung und die monatliche Lieferung. Sie bekommen die Box automatisch nach Hause — ohne Apothekenbesuch und ohne Vorkasse. Mehr Vergleichspunkte auf Pflegebox-Anbieter vs. Apotheke.