Was die Pflegekasse macht
Pflegekassen sind selbständige Träger bei den gesetzlichen Krankenkassen. Wenn Sie bei der AOK, Barmer, DAK oder einer anderen Krankenkasse versichert sind, läuft Ihre Pflegeversicherung automatisch über die zugehörige Pflegekasse derselben Trägergesellschaft.
Die Pflegekasse prüft den Pflegegrad, übernimmt die Kosten für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch (bis zu 42 €/Monat) und rechnet direkt mit dem Pflegebox-Anbieter ab.
Gesetzlicher Anspruch — unabhängig von der Kasse
Der Anspruch ist in § 40 SGB XI bundeseinheitlich geregelt. Egal, ob Sie bei der AOK Bayern, der Barmer in Hamburg, der DAK in Berlin oder einer Betriebskrankenkasse versichert sind — der Pauschalbetrag und die Voraussetzungen sind gleich. Unterschiede gibt es nur in der Bearbeitungsgeschwindigkeit und im Service-Auftritt der einzelnen Kassen.
Die Rolle des Pflegebox-Anbieters
Der Pflegebox-Anbieter ist Dienstleister zwischen Ihnen und der Pflegekasse. Er stellt die Box zusammen, versendet sie monatlich und rechnet direkt mit Ihrer Pflegekasse ab. Sie selbst zahlen nichts und reichen keine Quittungen ein.
Wechsel der Pflegekasse — was zu tun ist
Wenn Sie die Krankenkasse wechseln, wechselt automatisch auch die Pflegekasse. Informieren Sie Ihren Pflegebox-Anbieter über die neue Versichertennummer — die Box läuft dann nahtlos bei der neuen Pflegekasse weiter. Mehr Hintergrund auf Anbieter wechseln.
Häufige Pflegekassen im Überblick
Versicherte anderer Kassen (Techniker, KKH, IKK, BKK, Knappschaft, hkk, Bahn BKK, etc.) gehen den gleichen Weg: Sie wählen einen Pflegebox-Anbieter, der den Antrag bei der zuständigen Pflegekasse stellt.