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Pflegebox bei der DAK beantragen

DAK-Versicherte mit anerkanntem Pflegegrad und häuslicher Pflege haben Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch. Die DAK-Pflegekasse übernimmt die Kosten — die Box liefert ein Pflegebox-Anbieter.

Senior mit Pflegebox und Pflegehilfsmitteln im häuslichen Umfeld
Ratgeberbild: Pflegehilfsmittel zum Verbrauch in der häuslichen Pflege.

Anspruch auf die Pflegebox bei der DAK

Der Anspruch ist im SGB XI bundeseinheitlich geregelt und unterscheidet sich zwischen DAK, AOK, Barmer und anderen Pflegekassen nicht. Drei Voraussetzungen sind entscheidend:

  • Anerkannter Pflegegrad 1 bis 5. Auch PG 1 hat vollen Anspruch.
  • Häusliche Pflege. Die Pflege findet zu Hause statt — durch Angehörige oder mit ambulanter Unterstützung.
  • Mitgliedschaft bei der DAK-Gesundheit. Über die DAK-Krankenversicherung läuft automatisch die DAK-Pflegekasse.

Antrag in vier Schritten

Pflegebox-Anbieter wickeln den Antrag bei der DAK in der Regel vollständig ab — Sie müssen selbst kein Papier bei der DAK einreichen.

  1. Anbieter auswählen

    Achten Sie auf Online-Antrag, monatlich anpassbare Inhalte und transparente Kündigung.

  2. Online-Antrag ausfüllen

    Sie geben Ihre Daten an: Pflegegrad, Pflegekasse („DAK-Gesundheit“), Versichertennummer, Lieferadresse.

  3. Anbieter klärt mit der DAK

    Der Anbieter reicht den Antrag bei der DAK-Pflegekasse ein und holt die Kostenübernahme ein.

  4. Monatliche Lieferung

    Nach Bestätigung kommt die Box jeden Monat automatisch nach Hause — kostenlos im Rahmen des Pauschalbetrags.

Was die DAK übernimmt

Die DAK-Pflegekasse übernimmt Kosten für Pflegehilfsmittel zum Verbrauch bis zu 42 Euro pro Monat. Sie wählen den Inhalt aus dem Sortiment des Anbieters — solange der Wert im Pauschalbetrag bleibt, fallen für Sie keine Kosten an.

Was über den Pauschalbetrag hinausgeht, können Sie privat zubuchen. Das ist keine offizielle Erweiterung der Pflegekassen-Leistung, sondern eine Eigenbestellung.

Wenn die Pflege wechselt — z. B. Krankenhausaufenthalt

Bei stationärem Krankenhaus- oder Reha-Aufenthalt wird die Versorgung dort übernommen — die Pflegebox kann pausiert werden. Bei den meisten Anbietern geht das mit einem Klick im Kundenportal. Nach der Rückkehr nach Hause läuft die Box wieder an.

Häufige Fragen zur Pflegebox bei der DAK

Bietet die DAK eine eigene Pflegebox an?
Nein. Die DAK-Pflegekasse trägt die Kosten im gesetzlichen Rahmen, versendet aber keine eigenen Boxen. Den Versand übernimmt ein spezialisierter Pflegebox-Anbieter.
Welche Unterlagen brauche ich für den Antrag bei der DAK?
In der Regel keine. Der Pflegebox-Anbieter übernimmt den Antrag — er braucht von Ihnen Pflegegrad, Pflegekasse („DAK-Gesundheit“) und Versichertennummer.
Übernimmt die DAK auch FFP2-Masken in der Pflegebox?
Ja, soweit der gewählte Anbieter FFP2-Masken im Sortiment führt. Der Pauschalbetrag bleibt dabei gleich — Sie entscheiden, ob Sie das Budget für FFP2- oder OP-Masken einsetzen wollen.
Wechselt die Pflegekasse mit, wenn ich von der DAK zur GKV wechsle?
Mit dem Wechsel der Krankenkasse wechselt auch die Pflegekasse. Sie informieren den Pflegebox-Anbieter über die neue Kasse — die Lieferung läuft ohne Lücke weiter.