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Apotheke und Pflegebox

Apotheken können grundsätzlich Pflegehilfsmittel zum Verbrauch über die Pflegekasse abrechnen. In der Praxis ist das aber nicht immer einfach — wir vergleichen den Apothekenweg mit dem Anbieter-Modell.

Senior mit Pflegebox und Pflegehilfsmitteln im häuslichen Umfeld
Ratgeberbild: Pflegehilfsmittel zum Verbrauch in der häuslichen Pflege.

Pflegebox aus der Apotheke: So funktioniert es

Wenn die Apotheke an der Direktabrechnung mit der Pflegekasse teilnimmt, können Sie monatlich Pflegehilfsmittel abholen oder liefern lassen. Der gesetzliche Pauschalbetrag von bis zu 42 Euro pro Monat gilt dort genauso wie beim Pflegebox-Anbieter.

In der Praxis sieht das oft so aus: Sie zeigen Ihre Pflegekassenkarte, die Apotheke prüft den Pflegegrad, Sie nehmen Hilfsmittel mit, die Apotheke reicht den Erstattungsantrag bei der Pflegekasse ein.

Wo der Apothekenweg an Grenzen stößt

  • Nicht jede Apotheke bietet die Direktabrechnung an — manche verlangen Vorkasse.
  • Das Sortiment ist meist deutlich kleiner als bei Pflegebox-Anbietern.
  • Monatliche Anpassung der Box ist im Apothekenmodell selten so flexibel.
  • Sie müssen aktiv hingehen oder bestellen — eine automatische Lieferung ist die Ausnahme.

Pflegebox-Anbieter als Alternative

Anbieter wie Sanus+ haben sich auf die monatliche Lieferung von Pflegehilfsmitteln zum Verbrauch spezialisiert. Sie übernehmen den Antrag, rechnen direkt mit der Pflegekasse ab und liefern automatisch nach Hause.